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Arbeiten bei satis&fy

#wesatisfy4

Giulia Faster, 22 Jahre, Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton, 3. Lehrjahr

Ich filme für mein Leben gern. Daher habe ich vor knapp zweieinhalb Jahren die Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton bei satis&fy angefangen, die ich im Sommer nun beenden werde. Meistens ist mein Platz in der Abteilung „Special Projects“ im Video-Support. So wie jeder Job bei satis&fy ist auch die Ausbildung alles andere als eintönig und langweilig, im Gegenteil: Sie ist abwechslungsreich, herausfordernd und es gibt kaum einen Tag, der wie jeder andere ist. Ich erstelle Filme, Animationen und Content für diverse Medien, beispielsweise für Monitore und Leinwände, bediene Video- und Tontechnik auf Produktionen vor Ort, prüfe und bearbeite Aufnahmen und halte videospezifisches Material instand. Einen typischen Tagesablauf gibt es bei mir nicht. Nach einem Produktionsdreh sichte ich das Material im Büro, sortiere und schneide es dann mit Adobe Premiere. Manchmal sind auch Nachbearbeitungen mit Adobe After Effects nötig. Ich arbeite mit verschiedenen Programmen, um immer die besten Ergebnisse zu erzielen. Für Animationen und Content-Erstellung nutze ich Illustrator und After Effects. Manchmal darf ich auch neue Produkte auf Herz und Nieren testen. Dadurch habe ich schon das ein oder andere innovative Display und Zuspielmedium kennengelernt. Genau diese Vielfalt macht es spannend: Mal arbeite ich am PC mit verschiedenen Videoprogrammen, mal stehe ich im Lager und probiere die neuste Technik aus.

Vom Hobby zum Job
Seitdem ich 13 Jahre alt bin interessiere ich mich für Videographie, vereinfacht gesagt: für Kamera und Schnitt. Meine Eltern haben mir damals eine Kamera und mein erstes Schnittprogramm zum Geburtstag geschenkt. Seit dem Zeitpunkt drehe und bearbeite ich Videos. Ich liebte es schon früher, mir Geschichten auszudenken, schöne Orte zum Filmen rauszusuchen und nach einem langen Tag das Video zuhause in meinem Zimmer zu schneiden. Auf die Ergebnisse war ich immer mächtig stolz. Jede Woche durften meine Familie und Freunde sich neue Videos anschauen. Während der letzten zwei bis drei Jahre meiner Schulzeit ist das Hobby leider immer mehr auf der Strecke geblieben. Nach meinem Abitur war ich anfangs etwas planlos, was meine berufliche Zukunft betrifft. Auf der einen Seite wollte ich etwas Kreatives machen, auf der anderen Seite interessierte ich mich aber auch für die Eventbranche. Als ersten Schritt entschied ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), da ich nicht Hals über Kopf irgendeine Ausbildung anfangen wollte, nur um etwas Handfestes zu haben. Das FSJ führte mich ins Frankfurter Kulturleben. Im Mousonturm ich durfte meine ersten beruflichen Schritte gehen, erledigte klassische Bürotätigkeiten und kümmerte mich um Veranstaltungen und Künstler. In dieser Zeit keimte auch die Idee auf, eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau zu machen. Aber trotz aller Begeisterung für die Branche, fehlte mir das kreative Arbeiten. Nach wochenlangen Grübeleien, ob ich nicht doch lieber studieren sollte, schnappte ich den Namen satis&fy auf. Bei meiner Recherche stellte ich fest, dass man dort den Beruf zum Mediengestalter Bild und Ton lernen kann. Kreativ solle man sein und sich technischen Herausforderungen gern stellen. Perfekt – das passte! Ich versuchte mein Glück und bewarb mich.

Herausfordernde und aufregende Ausbildung
Als ich am Bewerbertag zum ersten Mal durch die Tür ging, war mein erster Gedanke: „Oh Gott, ich bin overdressed.“ Ich war etwas eingeschüchtert und habe mich unwohl gefühlt. Das lag nicht an den Leuten, denn wir wurden allesamt sehr herzlich aufgenommen. Aber satis&fy wirkte so groß und es prasselten hunderte neuer Eindrücke auf mich ein. Aber im Laufe des Tages verflogen meine Ängste und ich wurde dann sogar zu einer viertägigen Probearbeit eingeladen. In dieser Zeit war es meine Aufgabe, ein Mitarbeitervideo zu drehen und zu schneiden. Ich lernte allein in diesen vier Tagen viel über die Firma und das Themengebiet. Schnell war mir klar: Hier möchte ich bleiben! Dass die Ausbildung zur Mediengestalterin für Bild und Ton bei satis&fy nicht der klassischen Ausbildung in diesem Beruf entspricht, habe ich schnell gemerkt. Anfangs machte mir das ein bisschen Angst, denn ich hatte eigentlich etwas anderes erwartet. Aber gerade das andere ist es jetzt, was mir in der Ausbildung so viel Spaß macht. Ich habe in viele verschiedene Gewerke reingeschnuppert, war im Lager, wurde auf Produktionen mitgenommen und habe unglaublich viel über Licht-, Ton- und Video-Technik gelernt. Der Videoschnitt macht mir zwar am meisten Spaß, trotzdem bin ich happy, jetzt so viel über Technik zu wissen. Das hilft mir in vielen Situationen. Dann beantworte ich mir die ein oder andere Frage auch mal selbst und muss nicht immer jemanden um Hilfe fragen.

Die Freiheit, initiativ zu denken und zu handeln
Was mich ganz besonders an meiner Tätigkeit begeistert ist die Tatsache, dass ich bei allen Projekten oft auch meine eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen und umsetzen darf. Das ist es, was ich bei satis&fy liebe: Wir haben viele Möglichkeiten, uns auszuprobieren. Das Schlüsselwort lautet Eigeninitiative. Die steht bei uns hoch im Kurs und wird gefördert und gefordert. So habe ich schon vieles eigeninitiativ umsetzen können. Unterstützung bekomme ich dabei von vielen, großartigen Kollegen. Das ist es auch, was das Unternehmen für mich noch ausmacht: das Arbeitsklima und die Menschen um mich herum. Ich habe bisher noch nie so viele hilfsbereite und lustige Menschen auf einem Fleck kennengerlernt - egal ob im Büro oder auf Produktionen außer Haus. Sie helfen mir, wenn ich mal einen schlechten Tag habe oder irgendetwas nicht so funktioniert, wie es soll. Dafür bin ich sehr dankbar.

Lernen, Verantwortung zu übernehmen
Zwei Projekte sind mir in besonderer Erinnerung geblieben. Ich durfte mir beispielsweise das Bühnenbild für einen Nachtflohmarkt, den “Flowmarkt”, in Frankfurt ausdenken. Ich entschied mich, LED-Kacheln in verschiedenen Höhen und Ebenen im Bühnenhintergrund anzuordnen und diese zu bespielen. Dieses Projekt zählt bis heute zu einem meiner Highlights und größten Herausforderungen bei satis&fy. Ein weiterer Höhepunkt war eine Veranstaltung für Nike in Spanien, bei der ich allein für einen Raum mit mehreren Displays und die Zuspielung zuständig war. Das ist eine Menge Verantwortung, die man als Auszubildender tragen darf und das von Anfang an. Daher mein Tipp für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich für eine Ausbildung bei uns zu bewerben: Wenn Du hier arbeiten möchtest, solltest Du vor allem Flexibilität, Wissensdurst, Eigeninitiative sowie Selbstbewusstsein mitbringen und am besten immer Vollgas geben. Ich kann von mir zumindest behaupten, dass ich durch die Ausbildung noch selbstbewusster geworden bin und heute viel eigenverantwortlicher arbeite also noch vor zwei Jahren. Die Herausforderungen, die anstrengenden Tage und manchmal auch Nächte, der Input und die vielen interessanten Menschen, die ich bisher kennen lernen durfte, haben einen großen Teil dazu beigetragen.

Oft frage ich mich, ob ich die gleiche Ausbildung bei satis&fy nochmal machen würde. Ich weiß es nicht. Nicht, weil ich die Ausbildung nicht mag, ganz im Gegenteil, sondern, weil ich auch gerne wissen würde, wie es ist, die gleiche Ausbildung in einem Betrieb zu machen, der sich nur auf Videographie spezialisiert hat. Aber eins ist mir eigentlich jetzt schon klar: Sie wäre garantiert nicht so abwechslungsreich! 

 

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