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Flüchtlinge: satis&fyler helfen und geben Hilfe zur Selbsthilfe

satis&fy fühlt sich dem Gemeinwesen, der Umwelt und der Zukunft verpflichtet. So steht es in unseren Leitlinien. Ökologisch korrekte und verantwortungsbewusste Eventumsetzung gepaart mit sozialem Engagement stehen in unserer Firma schon immer hoch im Kurs. Und seien wir mal ehrlich: Es ist auch nicht wirklich schwierig, etwas Sinnvolles beziehungsweise Sinnstiftendes zu tun, wenn man nach rechts und nach links schaut. Die Flüchtlingsproblematik ist Alltag geworden und wird sich in nächster Zeit auch nicht einfach in Luft auflösen. Besser als dagegen zu wettern, ist selbst etwas zu tun, das hilft und bewegt. Daher haben wir in diesem Jahr im Konzern gemeinsam beschlossen, den Trubel um unsere Weihnachtsfeiern auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Stattdessen wollten wir Aktionen unterstützen, die helfende Hände benötigen. Denn wenn wir eines haben, dann Manpower und Material, das wir zur Verfügung stellen können, wie beispielsweise Eventmobiliar, das auf Veranstaltungen nicht mehr eingesetzt werden kann, weil es Gebrauchsspuren aufweist oder auch Monitore mit kleinen Kratzern. Außerdem wollen wir Hilfe zur Selbsthilfe leisten, da wo sie gebraucht wird.

Gesagt und zur Tat geschritten. In Holland haben unsere Mitarbeiter in einem Flüchtlingsheim in Büro-Nähe einen Container als Aufenthaltsraum umgestaltet und ein wahres, kleines Wunder vollbracht. Adieu Tristesse, könnte man auch sagen, denn der farblose, nur mit Biertischgarnituren bestückte Innenraum hat sich in ein Beispiel an Wohnlichkeit verwandelt und das mit einfachsten Mitteln. Die Mitarbeiter haben, tatkräftig unterstützt von einigen Heimbewohnern, Stühle und Tische aufgearbeitet. Es wurde Laminat verlegt und Lampen angebracht. Sofas, Teppiche und ein Fernseher gaben den wohnlichen Feinschliff. Zukünftig können sich die Flüchtlinge hier nun treffen, sich austauschen oder einfach nur entspannen.

Auch an anderen Standorten unterstützte satis&fy mit Personal, Know-how und Eventmöbeln Aktionen, die im Vorfeld von Mitarbeitern recherchiert wurden. Am 17. Dezember ging es nach Friedberg. Dort wurde ein ehemaliges Arbeitsamt in eine Flüchtlingsunterkunft für unbegleitete minderjährige Ausländer umfunktioniert. Derzeit sind dort  55 Jugendliche, die teils unter schwersten Bedingungen nach Deutschland gekommen sind, untergebracht. Wir haben geholfen, die Flüchtlingsunterkunft mit Möbeln und Pflanzen wohnlicher zu gestalten. Zu der von uns angelieferten Ausstattung gehörten die Einrichtung einer Werkstatt für Holz- und Fahrradarbeiten, Sitz- und Loungemöbel, Schränke, TV-Monitore für die Schulungsräume, Laptops und Desktops, Basketballkörbe und Fußballtore sowie eine Musikanlage und mehrere X-Box-Konsolen. Beim Entladen des LKWs und beim Aufbau der Möbel vor Ort wirkten nicht nur satis&fy Mitarbeiter mit. Auch die jugendlichen Heimbewohner, die aus Afghanistan, Syrien, Somalia und Eritrea stammen, wurden aktiv eingespannt. So ist es jetzt beispielsweise ihre Aufgabe, die 40 gelieferten, neuen Tischplatten auf die in ihren Räumen vorhandenen, aber defekten Tische selbst zu montieren sowie die Basketballkörbe aufzustellen.

Ebenfalls am 17. Dezember engagierte sich ein anderes Karbener satis&fy Team in einer Notunterkunft für Flüchtlinge im Frankfurter Stadtteil Kalbach. Dorthin wurden verschiedene Spannrahmen transportiert, die nun als Trennwände zwischen den Betten der dort untergebrachten Flüchtlingsfamilien fungieren und ihnen ein klein wenig Privatsphäre zurückgeben. Die Spannrahmen wurden in kürzester Zeit in unseren Werkstätten in Karben zusammengebaut und mit Reststoffen farbig bespannt. Insgesamt 18 Mitarbeiter haben hinter den Kulissen mit viel Engagement dafür gesorgt, dass am letzten Donnerstag alles fix und fertig nach Kalbach transportiert und dort aufgebaut werden konnte.

In Bruchköbel hilft satis&fy derzeit beim Zusammenbau von 30 winterfesten Hütten, die als Systembau von einem externen Lieferanten angeliefert wurden. Diese sollen zukünftig den derzeit noch in einer Mehrzweckhalle untergebrachten Flüchtlingen als Unterkunft dienen. Bis zum 4. Januar werden die ersten zehn Hütten bezugsfertig sein. Wir wirken insbesondere bei der Montage der Boden-, Wand- und Deckenelemente mit.

Quer durch alle Niederlassungen haben sich unsere Mitarbeiter nach unserem Aufruf, uns gemeinsam für Flüchtlinge zu engagieren, sehr solidarisch gezeigt. Nicht jeder konnte helfen, was vor allem am hohen Arbeitsaufkommen in der Vorweihnachtszeit lag. Aber der Wunsch war da, was wir unseren Mitarbeitern hoch anrechnen. Wenn wir auch nicht die Welt verändern können, haben wir zumindest einen kleinen, ehrlichen Beitrag für Demokratie und Mitmenschlichkeit geleistet und das mit unseren Händen und Dingen, die wir entbehren können. Das gemeinsame Arbeiten hat unseren Teamgeist beflügelt, aber nicht nur das. Jeder Mitarbeiter hat für sich sein ganz persönliches Fazit über die Hilfsaktion gezogen. Denn wie heißt es so schön: Der Einsatz für andere, ist immer auch ein Einsatz für sich selbst.

 

Zum Schluss wollen wir es uns nicht nehmen, allen, die mitgewirkt haben, zu danken, denn wie Cicero schon sagte „Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen“:  

Danke an alle fleißigen Helferlein, die vor Ort in Deutschland und den Niederladnen angepackt haben! Ihr habt dafür gesorgt, dass alles dort ankommt, wo es hin sollte. Danke auch für Euer Auftreten. Ihr hattet keine Berührungsängste, habt Euch vor Ort vorbildlich integriert und hattet für jeden ein Lächeln und ein nettes Wort übrig.

Danke an Heidi Bierwirth, Benjamin Schulz, Paul Lederer, Mehmet Gürbüz, Katharina Lux, Pejman Kahlily, Halil Yildiz, Murat Körük, Florian Panitz, Ansas Romahn, Luis Kannengiesser, Patricia Hannes, Sezayi Bayram und Tobias Pietsch für Eure Arbeit hinter den Kulissen in Karben. Ihr habt Unmögliches möglich gemacht und Eure Finger wund getackert, damit alles rechtzeitig fertig wird. Auf Euch ist Verlass! 

Vielen tausend Dank auch an Imkje Wies. Du bist nicht nur ein Wunder an Organisationstalent. Du behältst auch in der größten Hektik immer den Überblick und alle Fäden in der Hand. Bravo! Unterstützung beim Fäden ziehen gab’s durch Daniel Klein und Mareike Bock. Danke auch für Euer Engagement! 

Wir sind aber noch nicht fertig. Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an Fabian Samland. Dein Entwurf für die in Friedberg eingesetzten Fahrradständer ist die Benchmark.

Wir bedanken uns auch von Herzen bei Uwe Kannengiesser, Marcus Stadler, Peter van Scherrenburg und Renni Thoma, die Projekte dieser Größenordnung, ins Unternehmen tragen.

Und final geht ein weiterer Dank an die Firmen Partyrent aus Ober-Mörlen und die Karbener Handelsgärtnerei Decher, die uns bei unserem Engagement in Friedberg mit Möbeln und Pflanzen unterstützt haben.

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