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Gänsehaut bei Drachengeburt

satis&fy hebt „LIFT – Elevating Consumer Experience“ auf der Dögelmühle aus der Taufe

Drachengeburt
Ich stehe in einer Halle auf dem satis-Areal. Um mich herum: Stille. Und Dunkelheit. „...die Show beginnt in drei – zwei – eins Sekunden“. Dann explodieren zig-tausend LED-Lichter vor meinen Augen, wirbeln herum, finden zueinander und bauen ein Bild, eine Form, einen menschlichen Körper. Überdimensional. Leuchtend. Und beweglich wie ein lebendiges Wesen. Gänsehaut auf meinem Rücken.Doch ich bekomme nicht nur auf die Augen, sondern auch kräftig auf die Ohren: Basslastige Musik, die tief in mein Inneres dringt. Begleitet von einer sanften Stimme, die von überall zu kommen scheint, und versucht, meinem staunenden Ich zu erklären, was hier gerade passiert: Die Verschmelzung des einzigartigen Audiosystems 'Holoplot', das dank Wellenfeld-Synthese eine individualisierte Beschallung ermöglicht, mit dem volumetrischen LED-Lichtsystem „Dragon“. Die Symbiose zweier Technologien, die so ursprünglich nicht füreinander vorgesehen waren. Geburt eines einzigartigen Kunstobjektes für dreidimensionale Bilder. Die Geburt von „Dragon O“. Der Appendix steht für organic – also lebendig, organisch. Wie treffend, sind die Abbildungen hier nicht länger statisch oder matrixhaft, sondern so nah an natürlichen Vorlagen, wie bislang weder vorstellbar noch möglich war.

Die Lichter stieben wieder auseinander, um sich gleich darauf neu zu formieren und alsbald als prächtiges Ross auf der Stelle zu galoppieren. Farbiger Staub wirbelt auf, wenn die virtuellen Hufe den Plexiglas-Boden zu berühren scheinen. Das Lichtpferd fällt in sich zusammen, wird zum Ball, zum Totenkopf, zum abstrakten Etwas.

Möglich machen das 144.000 LED-Lichter, die dicht gesteckt auf unzähligen, 3 Meter langen 'Fäden' in einer 2 x 3 Meter großen Konstruktion befestigt sind. In dieser funktioniert eine nie dagewesene Projektion beliebiger, beweglicher Inhalte. Ausgestattet mit 'Kinect' von Microsoft, können gar reale Vorlagen erkannt und deren Bewegungen im Inneren der Kubus-Lichtfaden-Konstruktion, die in Außenmaß und Höhe erweiterbar ist, wiedergegeben werden.

So gehört und gesehen auf der ersten „Lift - Elevating Consumer Experience“ von satis&fy: das neue Veranstaltungsformat für Kunden und Fachbesucher, Interessenten, Family & Friends im Headquarter der Firma in Karben. Ein Event, auf dem den rund 500 Besuchern am 2. und 3. April 2019 ein Querschnitt dessen präsentiert wurde, womit sich die Company täglich zu beschäftigen pflegt: Teils solide, teils crazy – aber immer getreu dem Credo: Alles geben und noch ein bisschen mehr, um selbst ausgefallenste und verrückteste Kundenwünsche zu realisieren.

Dieses ambitionierte Ziel erreicht satis&fy, indem völlig neue Technologien entwickelt oder bestehende weitergedacht werden. Oder in dem man diese in ganz neuer Weise miteinander kombiniert und in einen neuen Kontext zueinander bringt. Und damit etwas Einzigartiges für die Kunden und ihre Events erschafft.

Der Termin für die erste „Lift“ - gewählt mit Sorgfalt und Bedacht: parallel zur Prolight & Sound, dem wohl bedeutendsten internationalen Branchentreff für Technologien und Services rund um Event, Show, Entertainment und Systemintegration. Viele der satis&fy-Kunden und -Partner, aber auch Agenturverantwortliche und Kreative hielten sich ohnehin in der Mainmetropole auf, was ihnen den Besuch in Karben vereinfachte.

Höher – schneller – weiter
Doch die Player der Branche zu beeindrucken ist nicht immer leicht. Was nicht an deren Begeisterungsfähigkeit liegt, sondern vielmehr daran, dass die Dichte kreativer Köpfe, Tüftler, 'Teckis' und 'Nerds' branchenbedingt sehr hoch ist. Viele davon haben eigene, teils wirklich abgefahrene Ideen und sind noch dazu ständig und weltweit auf der Jagd nach neuen Inspirationen. Hier zu punkten: schwierig. Doch satis&fy kann mit Fug und Recht behaupten, dass ihnen dieses Kunststück auf der eigenen Veranstaltung gelungen ist. Neben viel Hightech-Equipment, technischen Gimmicks und Dragon O wohl vor allem mit dem:

Shop Window 2.0
Definitiv eines der 'Lieblingskinder' von satis&fy, nicht zuletzt, weil es ein echtes satis-Baby ist. Das Shop Window 2.0 hat mit einem „gewöhnlichen“ Schaufenster nur noch gemein, dass es Einsicht gibt auf Warenauslagen. Das war's dann auch schon mit Gemeinsamkeiten. Schaufenster, die mit der von satis&fy entwickelter Shop Window 2.0-Technologie ausgestattet sind, werden zur regelrechten Produktshow, zur Leinwand für Produktinformationen und für Werbung, die mit dem Betrachter spielt. Die zu ihm passt. Wie die Faust auf‘s Auge.

Den Kinderschuhen bereits entwachsen, ist das Shop Window 2.0 schon jetzt erhältlich – geeignet vor allem für Exclusive-Stores mit hochwertigen Produkten, wie Juweliere und Schmuckhäuser.

Ein Schaufenster. Überzogen von milchigem, undurchsichtigem Weiß. Die Auslagen dahinter: nicht erkennbar. Stattdessen flimmern Produktinformationen über das rauchige Fenster, aufgespielte Abbildungen in Übergröße. Und funkelnde Lichtpunkte überziehen die Fläche. Dann eröffnet das Schaufenster ausgewählte Sichtfelder und gibt den Blick frei auf die dahinterliegenden Kostbarkeiten: prachtvolle Ringe, wertvolle Colliers, exklusive Damenuhren. Ausgeleuchtet, eingerahmt, unter glitzerndem Sternenregen. Atemberaubend und einfach Wow. Falls gewünscht, können die Shop-Betreiber ihr individualisiertes Schaufenster zusätzlich mit der AirXTouch-Technologie ausstatten. Diese ermöglicht, einen dahinterliegenden Monitor selbst durch dick-glasigstes Fenster per Berührung zu bedienen, und das SCHAUfenster zum VERKAUFSfenster zu konvertieren: navigieren, auswählen, anklicken, kaufen - Konsumerlebnis 2.0! Wahnsinnig exklusiv, wahnsinnig einzigartig. Hochpreisig, ja - doch unbedingt Preis-wert!

Mehr als Spielerei
Das - und noch viel mehr konnten die Gäste an den beiden Veranstaltungstagen ansehen, anfassen und ausprobieren. Jede einzelne der insgesamt 22 Stationen auf dem Gelände aufzuzählen, würde definitiv den Rahmen sprengen, darum in Auszügen:

Magisch: die Ultrasphere, ein interaktives Kugelprojektionssystem, das jetzt noch hochauflösendere Projektionen möglich macht.

Faszierend: der „Vennetilator“, eine technische Spielerei, die Königskobras, Schriftzüge, Spiderman und anderes freischwebend in den Raum zaubert.

Überraschend: der „DeepFrame“, dank dem Dinosaurier und Lego-Männchen in Lebensgröße durch die Gartenanlage zu laufen scheinen.

Farbenfroh: die animierten Living Building-Illuminationen via Mapping auf den Gebäudefronten.

Verspielt: die überdimensionale Tetris-Wand aus 420 AX5 Astera LED-Leuchten, die so bunt knallen, dass spielen nur mit Sonnenbrille möglich ist.

Formvollendet: die Ausstellungsvitrine „Diamond“ vom dänischen Entwicklerteam RealFiction, die Logos, Produktbilder und andere Infos per Spiegeltrick und Spezialbeschichtung in ihr Inneres zu reflektieren vermag.

Aufregend: der in der virtuellen Welt ausgetragene und über Monitore in die reale Welt übertragene Laserschwert-Kampf. Das Gefecht unterhielt nicht nur den mit VR-Brille ausgestatteten, wild herumfuchtelnden Gamer, sondern gleichermaßen die Zuschauer.

Erfrischend: die einzigartigen „satis-Cooler“, Kühlschränke, deren Türen zu bespielbaren Projektionsflächen beliebigen Inhalts werden.

Unkaputtbar: das selbstentwickelte Titan-Glasfaserkabel, das selbst den Knotentest aushält.

Keine Eitelkeiten
Nun, Hausmessen - und vergleichbare (Kunden)Events - sind nicht nur beliebtes, sondern auch geeignetes Mittel, Interessenten, Partnern, Kunden, Mitarbeitern nebst Familien die Großartigkeit des Unternehmens aufzuzeigen. Die erste „LIFT – Elevating Consumer Experience“ war dabei vieles: inspirierend, informativ, aufgeschlossen und innovativ. Nur eines war sie sicher nicht: eine eitle, billige Nabelschau.

LIFT ist ein gelungenes Format für eine kleine Demonstration dessen, was wir gemeinsam mit unseren leistungsstarken Innovationspartnern auf die Beine stellen können. Eine Veranstaltung, die beizubehalten wert ist. Und auch auf die anderen Standorte übertragen werden wird. Einfach, um dort die gleiche Begeisterung auszulösen, wie auf der Dögelmühle. Denn sie gibt Einblick in das, was satis&fy heute schon kann – und Ausblick auf das, was zukünftig möglich sein wird.

Ohne markige Vorstandsreden, ohne ausgefeilte Worte der Vertriebsverantwortlichen. Nur Produkte und Impressionen. Sound- und Lichteffekte, die für sich sprechen. Mehr brauchte es nicht, außer: Herzblut, das natürlich hineingegossen wurde von den satis&fylern. Eben genau, wie in alle Veranstaltungen – die kleinen wie die großen. Denn so, und nur so, kreiert satis&fy einmalige, atemberaubende Effekte und Installationen, für die Kunden den Spezialisten für Live-Kommunikation schätzen und vertrauen.

 

Karben, 4, April, Silke Niehues, Texterin und Bloggerin von sini_text

 

Fotos: Anna Imm Photography

 

 

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