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Gemeinwohl tut allgemein wohl

satis&fy referiert beim CSR-Forum in Ludwigsburg

Wenn Abkürzungen von jedermann verstanden werden, dann betreffen sie meist eine Sache, die jedermann angeht. CSR ist eine davon – die Corporate Social Responsibility bestimmt, wie nachhaltig und sozial ein Unternehmen wirtschaften kann und will. Und wie sehr es sich in der Verantwortung sieht, auf Mensch und Umwelt zu achten. Gerade große, internationale Unternehmen widmen dem Bereich immer mehr Aufmerksamkeit. Sie sind es auch, die sich vorrangig beim alljährlichen CSR-Forum, dem „Internationalen Forum für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit“, tummeln. An zwei Tagen konferieren und diskutieren etwa 750 Teilnehmer über wesentliche Themen rund um Nachhaltigkeit. In diesem Jahr, zur elften Veranstaltung ihrer Art, war zum ersten Mal auch satis&fy geladen. Natürlich sind wir sehr gern zum Kongress nach Ludwigsburg gekommen, auch wenn wir am diesjährigen Motto eine kleine Änderung vorgenommen hätten. „Ohne CSR kein Geschäftserfolg?“ hieß es da, und das Fragezeichen würden wir ohne Zögern in ein Ausrufezeichen verwandeln. Auf Dauer geht es sicher nur mit verantwortlichem Wirtschaften, davon sind wir ja überzeugt.

Der Mann, der bei satis&fy in Sachen CSR den Hut auf hat, ist Marcus Stadler. Er hatte beim CSR-Forum noch ein paar andere Ausrufezeichen zu setzen. Zum Beispiel hinter die Sinnhaftigkeit der Gemeinwohlbilanz. In einem Podiumsgespräch mit Christine Miedl (Direktorin Unternehmenskommunikation der Sparda Bank München) konnte Marcus von unseren Erfahrungen mit dem Umsetzen dieser Idee berichten. Die Gemeinwohlbilanz geht auf die Gemeinwohlbewegung des Österreichers Christian Felber zurück, der einen umfangreichen Prozess für eine Unternehmensbilanz entwickelte. Nicht Umsätze und Gewinn spielen dabei eine Rolle, sondern die Nachhaltigkeit des Unternehmens nach 17 Indikatoren. Im vergangenen Jahr hat sich satis&fy einem sehr intensiven Prozess gestellt, der alle Bereiche des Unternehmens unter die Lupe nimmt, zunächst am Standort Karben. Externe Auditoren überprüften und bewerteten dann das Ergebnis. Seither arbeitet satis&fy an der Umsetzung mittel- und langfristiger Ziele, um bei der nächsten Bilanz im Jahr 2016 erneut zu sehen, wo man noch besser werden kann. Das klingt anstrengend, ist aber lohnend, wie Marcus darlegen konnte. Denn die Sache hat ganz nebenbei auch etwas Sportliches – die Mitarbeiter haben Spaß dran, beim nächsten Mal eine höhere Punktzahl in der Bilanz zu erreichen. Dabei ist tatsächlich jeder einzelne mit seinem individuellen Know-how gefragt. Das motiviert, stärkt die Disziplin und den Teamgeist. Eine ernstzunehmende CSR – und das könnte ein Fazit aus Ludwigsburg sein – ist nämlich nichts, was man braucht, um damit anzugeben. Aber etwas, das wie von selbst nach außen und innen wirkt. Nachhaltig.

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