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Heiße Audio-Optik!

Wenn es die Audio-Services nicht gäbe, wäre Schicht im Schacht. Anders ausgedrückt: Ruhe im Karton. Kisten allerdings kennen die Audio-Kolleginnen und -Kollegen in allen Formaten. In Büro und Lager wird ein- und ausgepackt ohne Ende. Das einzig wahre Box Office. Nicht nur deshalb hat sich in den letzten fünf Jahren der Personalbestand im Audio-Service fast verdreifacht. Eine große ­Aufgabe: Die andauernde Kommunikation mit den anderen Services im Haus, den Niederlassungen, den Leuten im Lager und im Büro. 

Und um Missverständnissen vorzubeugen: Das Personal vom Ton packt nicht nur Kisten, sondern es komponiert auch die Inhalte zu genau dem System, das im jeweiligen Bedarfsfall passt. Egal ob Rock am Ring oder Straßenfest in Niederwombach – jede einzelne ­Performance ist bis ins Kleinste abgestimmt. Das bedeutet dieser Tage nicht nur Mikrofone, Boxen und Kabel – jeder Tonmann ist heute gleich auch Netzwerktechniker. Beispiel Dante. Der ­Bildungsbürger sollte wissen: Nicht der italienische Dichter und ­Philosoph und seine göttliche Komödie überragen heute Events, sondern ein genial wie Dante erscheinendes Audio-Netzwerk, das Töne in den Tiefen der virtuellen Platinenwelt verschwinden lässt und am Ende wieder dort herausholt, wo der Mensch mit heißen Ohren lauscht. Und genau das können unsere satis&fy-Tontechniker – und zwar auch, weil sie immer noch und immer wieder brav die Schulbank drücken. 

Wichtig also: Auf dem Boden bleiben! Das sieht das ganze ­Audio-Team so, auch wenn es beim momentanen Hype-Thema Audio 3D fast unmöglich erscheint: „Das ist Dolby Surround in ­Faktor 100“, meint Martin Ramrath, Global Director Audio-Services bei satis&fy. Laut dem eher stillen Soundmann ist das alles übrigens die Schuld der Wellenfeldsynthese. In Physik nicht aufgepasst? Einfach nachgooglen! Jedenfalls brauchen wir mit Audio 3D eigentlich kein Konzert mehr zu besuchen: Du bist per Audiosystem plötzlich selbst mitten drin, wirst zum Akteur im Orchestergraben, lauschst zwischen Saxophon und Schlagwerk, Klavier und Sopranstimme. Klar, die Kunden suchen händeringend nach Effekten. Und satis&fy liefert sie: zum Beispiel komplette virtuelle Klangräume. Jede Schallwelle, jedes Schlupfloch, jede Unebenheit, jeder Fremdkörper im Raum wird vermessen, berechnet und programmiert. Heraus kommt die Optimierung des Hörens – und damit die Perfektionierung des ganzheitlichen audiovisuellen Erlebens. 

Und – ach ja. TRUE COLOURS berichtet ja gerne von den neuesten Trends in der Branche. Und das gilt nicht nur für technische ­Neuerungen. Die Tonleute jedenfalls wissen längst: Audio muss nicht nur perfekt funktionieren, sondern auch gut aussehen. Audio wird also visuell. Was früher einfach eine schwarze, tönende Kiste war, muss heute zugleich Raumdekor bzw. ein Designerstück sein. Das beginnt bei der dekorativen Tonsäule und endet beim Edelstahlstativ, wovon satis&fy übrigens längst selbst welche entworfen hat. Ganz zu schweigen vom Hübschesten, Edelsten und Besten, was die alljährliche Branchenmesse Prolight + Sound zu bieten hat. Die „­Designer“ vom Audio-Service haben auch das in der Box. 

Ohnehin evolutioniert satis&fy ständig. Deshalb werkeln die firmen­eigenen Tonexperten längst schon nicht mehr in den jeweiligen ­Services allein vor sich hin. Fortwährend werden die Prozesse und das Material optimiert. Das ist von Vorteil auch für den Kunden, denn der weiß: Optimum ist ebenfalls optimal für ihn. Kurze Entscheidungswege, kurze Leitung. Beispiel: Der Audio-Service liefert abgerundete Stecksysteme, die aufgrund jahrzehntelanger ­Erfahrung hier bei satis&fy gereift und in sich schlüssig gebaut worden sind. Also nicht 20 dünne, sondern ein dickes Kabel und nicht zig Stecker, sondern ein Schuh. Egal ob Mischpulte, Verstärker, ­Mikrofone, manches im Paket ist sogar eine von satis&fy-Entwicklern selbst entworfene Spezialanfertigung. 

Auch wenn die satis&fy-Audio-Spezialisten wegen ihrer hohen Fachkompetenz mittlerweile bei Branchenführern wie L-Acoustics, d&b oder Nexo als Beta-Tester eingesetzt und nach ihrer Meinung ­gefragt werden, verlieren sie nicht die Bodenhaftung: „Es gab in den letzten 100 Jahren große, technische Entwicklungssprünge im Audio-­Bereich, aber letztlich kommen wir heute immer noch an den Punkt, an dem lediglich Pappe Luft bewegt“, so Martin Ramrath. Wer also wissen will, wie besonders gut das klingt, muss einfach im ­Audio-Service am Box Office klingeln.

 

Photos: Yannik Farr

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