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Marius Görris Live

Wenn man unweit von Neuss geboren wurde, rund 20 km von dort seine Ausbildung gemacht hat, jetzt immer noch in der Gegend lebt und die Firma, für die man arbeitet, dort eine Niederlassung hat, dann klingt das nach einer üblichen Biografie. Schule, Ausbildung, Arbeit – alles überschaubar nah. Bei Marius Görris ist das ganz anders.

Kürzlich war Marius auf einem Klassentreffen mit ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern. Man erzählte sich, was man so macht. Und schnell wurde der Unterschied klar: Die meisten führen ein beschauliches, übersichtliches Leben, während Marius über den Daumen 240 Tage im Jahr um den Globus jettet und viel Interessantes zu berichten hat. Er arbeitet für satis&fy in Neuss als Projekt- und Technikleiter, betreut Kunden wie z. B. Smart auf Messen weltweit. In der messefreien Zeit liegen Ausschreibungen auf seinem Schreibtisch, die bearbeitet werden müssen oder vergangene Messen werden nachbereitet – zuletzt die Automobilmesse in Peking. „Ein reiner Bürojob wäre allerdings nichts für mich. Aber, wenn man vier Wochen zum Beispiel in China war, ist man auch froh, wieder nach Hause zu kommen.“

Der Elektrik-Trick

Eins nach dem anderen: Marius hat seine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik von 2005-2008 bei der Lightcompany (damals in Ratingen) gemacht. Vorausgegangen war ein Praktikum
dort und eines bei einem lokalen Betrieb für Elektrik (seinem Steckenpferd seit der vierten Schulklasse). Schnell war klar: Veranstaltungstechnik soll es sein! Das hat ihn elektrisiert. Um Beleuchtung
und Beschallung hatte sich Marius bereits zu Schulzeiten gekümmert – ehrenamtlich im Jugendzentrum vor Ort und bei Schulveranstaltungen. Nach seiner Ausbildung ist er von der Lightcompany übernommen worden, hat dort zunächst als Techniker gearbeitet und ist jetzt als Projektleiter im Namen von satis&fy unterwegs. Er betreut Kunden, für die er größtenteils auch schon früher auf Reisen war. Also, alles beim Alten geblieben, seit Lightcompany in satis&fy übergegangen ist? Nein, ist es nicht.

Von der Lightcompany zu satis&fy

Es hat selbstverständlich Strukturänderungen gegeben. Früher hat man vieles selbst in die Hand genommen – von der Planung über die Dispo bis zur Ausführung. Jetzt gibt’s Fachabteilungen für Licht, Ton, Video etc. Das bedeutet: Mehr Menschen sind involviert, mehr Absprachen sind nötig und, ja, mehr Fachkompetenz ist an Bord. Man muss also auch nicht mehr alles selbst machen und kann sich auf die Fachleute verlassen. Die sind auf dem aktuellen Stand, was technische Neuerungen angeht u.v.m. Hinzu kommt: Der Technikpool ist insgesamt viel größer geworden. Das gibt einen größeren Handlungsspielraum. Und wenn’s mal wieder soweit ist, lassen sich Ausschreibungen anders kalkulieren. Während Mitbewerber vielleicht das ein oder andere benötigte Equipment kaufen oder zumieten müssen, hat satis&fy vieles bereits in seinen Lagern an den unterschiedlichen Standorten.

Der Nabel der Welt

Ja, wo genau ist der jetzt? „Andere Kontinente, andere Menschen, andere Mentalitäten … und auch andere Vorschriften.“ Marius hat viel gesehen, erlebt und findet das gut. Das erweitert den Horizont und
soll erst einmal so bleiben. Im Urlaub muss es nicht unbedingt rund um den Globus gehen. Da ist‘s dann an der deutschen Ostsee ebenfalls sehr nett oder in den Niederlanden. Und, wie gesagt, wenn man viele Wochen in fernen Ländern war, freut man sich auf daheim. Falls es irgendwann mal Nachwuchs geben sollte, wer weiß, dann würde der Bürojob vielleicht noch attraktiv. Aber momentan: nein. „Ich liebe die Herausforderung!“ Gute Reise, Marius!

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