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Matthias Reim Tour 2013

Vom 18. April bis 12. Mai ging Matthias Reim auf bundesweite Hallentournee, um sein neues Album „Unendlich“ live vorzustellen. Die satis&fy AG (satis&fy) war bei der Tour im Auftrag der Soundhouse Veranstaltungstechnik GmbH als technischer Dienstleister für den Bereich Lichttechnik dabei. Das Lichtdesign der Produktion stammte von Günther Jäckle.

Das Design von Jäckle vereinte Grundelemente wie klassisches Effekt- und Frontlicht mit fahrbaren LED-Screens. An der Fronttruss fixierte satis&fy dafür 12 Robe ColorSpots 2500, die maßgeblich die Aufgabe hatten, Matthias Reim während der Show-Inszenierung in unterschiedliche Farben zu tauchen. Ergänzt wurden die Movinglights durch neun 4-lite Blinder von Litecraft für die Publikumsausleuchtung. Hinter der mittig platzierten LED-Wand positionierte satis&fy eine 5 KW Stufenlinse sowie eine weitere unter einem vorderen Podest. So war zu Beginn der Show nur die Silhouette des Sängers zu erkennen, was den Spannungsbogen für das Publikum erhöhte. Des weiteren bildeten vier Leitern, die an der Backtruss montiert wurden, das Gerüst für jeweils drei Robe 700 Spots und zwei weitere 4-lite Blinder. Auf dem Boden wurden vier Robe ColorSpots 700 eingesetzt, die den Gegenpart zu den Lampen in der Backtruss erzeugten.

„Die Leitern wurden von uns so bestückt und positioniert, dass sie mit den davor hängenden fahrbaren LED-Screens interagieren konnten“, erklärt Gerd Neuhaus, verantwortlicher satis&fy Lichtspezialist. Hierdurch habe es auch bei kleinen Bühnensituationen immer ein sehr tiefes Bühnenbild mit einer Art Matrix im Hintergrund gegeben. Schon bei der Vorbereitung der Tour habe man darauf geachtet, dass sowohl kleinere als auch größere Venues ohne Probleme bespielt werden können. „Leitern und System waren so gestaltet, dass wir sehr flexibel reagieren konnten, wenn wir in den Locations nicht die Möglichkeit hatten, das gesamte Set-up zu nutzen. Die Leitern konnten wir auch an Hauszüge montieren oder durch Kürzen der Seile auf eine niedrigere Hallenhöhe anpassen“, fügt Neuhaus an.

Eine circa 1,25 Meter breite Spiegelkugel, die zwischen Videowand und Backtruss befestigt wurde, rundete das Bühnenbild ab. Gesteuert wurde das gesamte Set-up über eine grand MA2. Kamerabilder und Content spielte satis&fy über einen an das Lichtpult angeschlossenen Videoserver, eine grand MA 2 VPU, auf die LED-Wand ein. Um die Aufbauzeit vor Ort zu begrenzen, wurden Bauzeiten weitestgehend im Vorfeld optimiert, beispielsweise durch den Bau spezieller Cases für die Licht-Leitern. Und auch das Rigging-Konzept war in erster Linie auf die unterschiedlichen Hallengrößen ausgelegt. So variierten sowohl die Trussbreiten als auch die Lastenverteilung von zwei zu vier Punkten von Halle zu Halle.

Fotos©: Ralph Larmann

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