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Mit den Sporties auf Festivaltour

Von Juni bis September tourten die Sportfreunde Stiller mit ihrem neuen Album „New York, Rio, Rosenheim“ quer durch die Republik, durch Österreich und die Schweiz. So beehrten die drei Rocker aus Germering bei München diverse Festivals, darunter Rock am Ring, das Deichbrand und das Open Flair Festival, und glänzten mit einer beeindruckenden Bühnen- und Lichtshow aus der Feder von Bertil Mark und JoJo Tillmann, Lichtdesigner der Sporties und Mitbegründer der Künstlergruppe Les Urbans Progressives. Für die technische Realisierung holten die Designer die satis&fy AG (satis&fy) mit ins Boot. Diese schickte neben zwölf nach Kundenwunsch gefertigten LED Buchstabenrahmen auch eine 20 Millimeter-LED-Wand aus 150 Mirage-Modulen von Clay Paky mit auf die Festival Tour 2013.

Bei der Bühnen- und Lichtgestaltung setzte Bertil Mark gemeinsam mit Showdesigner JoJo Tillmann wie bereits in vergangenen Shows auf LED gepaart mit Video. Die Licht- und Videoshow fuhr Mark über eine GrandMa 2 light vom FOH aus, während Tillmann zur Steuerung des Live- und Video-Contents auf einen Catalyst-Medienserver setzte, der ebenfalls von einer GrandMa 2 light bedient wurde . Bilder zum Video-Content steuerten auf Wunsch Tillmanns auch drei GoPros und vier Fingerkameras aus dem satis&fy Gerätepark bei.

Für satis&fy, die neben LED-Wand und LED-Rahmen auch Pulte, Kameras und ein Videorack lieferte, bestand die eigentliche Herausforderung im Bau der zwölf LED-Rahmen. „Die Rahmen sollten einerseits lichtdurchlässig sein, andererseits sowohl stehen als auch hängen können. Zudem sollte jeder Rahmen einen Buchstaben der Band als auch vier Sunstrips für zusätzliche Lichteffekte beherbergen“, erklärt satis&fy Projektleiter Lui Helmig. Da sei einiges an Ideenreichtum erforderlich gewesen, sagt auch satis&fy Mann Frank Simon, der von Anfang an in die Planung involviert war. In enger Zusammenarbeit von Schreinerei, Videoabteilung und Lichtsupport wurden vier 20 Millimeter-Mirage-Module, vier Showtech Active Sunstrips und ein jeweils 22 Zentimeter tiefer, eigens angefertigter, Stahlbuchstabe pro Rahmen verbaut. „Die Sporties waren bei drei Terminen der Tour Co-Headliner, was den Zeitrahmen für den Aufbau extrem einschränkte. Da musste jeder Handgriff sitzen, vor allem wenn einem der Headliner im Nacken sitzt“, erklärt Simon.

Insgesamt fand das dynamische Show-Design überall viel Beifall. Und auch im Netz wird die Lichtshow allerorts als sehr eindrucksvoll beschrieben. „Wir haben uns gefreut, die Band auf ihrer Festival Tour 2013 zu begleiten. Es war toll zu erleben, dass die drei Jungs auch nach längerer Albums- und Tour-Pause die Mengen immer noch so zum Toben bringen“, findet Simon abschließende Worte.

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