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Stadt Fulda feiert 1275. Jubiläum

satis&fy verwirklicht mit „Bonifatius – das Musical“ am Hohen Dom Großprojekt zum Fuldaer Stadtjubiläum

Wenn der Dom als Projektionsfläche Geschichte lebendig werden lässt - Zehntausende Gäste zeigen sich dank einer perfekten Umsetzung begeistert.

„1275 Jahre Fulda“ wollten groß gefeiert werden und wie hätte man das besser machen können, als mit einer Open-Air-Aufführung von „Bonifatius – Das Musical“ genau vor dem Fuldaer Dom? Betreut wurde dieses Highlight der Festlichkeiten von der satis&fy AG (www.satis-fy.com), die sich als Generalunternehmerin den enormen Herausforderungen dieses Großprojektes gestellt hat und dazu beitrug, dass zwischen dem 22. und 28. August 2019 jeden Abend rund 4.500 enthusiastische Zuschauer das Spektakel besuchten, um Zeuge eines der größten Musical-Freiluftprojekte Deutschlands im Jahre 2019 zu werden.

Isabel Winkelmann-Grm und Björn Kowalzig waren Projektleiter im Auftrag von satis&fy und, so Dipl.-Ing./M.Sc. Interior Architect Isabel Winkelmann-Grm, von Beginn an in das Projekt involviert: „Das Stadtmarketing ist vor rund zwei Jahren an uns herangetreten, und von Anfang an stand fest, dass anlässlich des Jubiläums ein großformatiger Auftritt mit hohem Qualitätsanspruch und einem markanten Look gefragt war, der sich als Marke etablieren lässt.“ Dass es sich hierbei keineswegs um einfache Routine, sondern um eine große Herausforderung handelte, die es zu meistern galt, erklärt Senior Technical Director Björn Kowalzig: „Anlässlich der alljährlich anberaumten Domplatzkonzerte wurden in der Vergangenheit zwar schon öfter Bühnen vor dem Dom errichtet, die jedoch nie das Format des 2019 zum Einsatz kommenden Aufbaus erreichten - insofern konnten wir für das Jubiläumsvorhaben mit Ausnahme weniger Einzelaspekte nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen.“

Neben den 30 Schauspielern, 50 Orchestermusikern der Kölner Symphoniker unter der Leitung von Inga Hilsberg und einem 130-köpfigen Projektchor spielte der Dom als adäquate historische Stätte die unumstrittene Hauptrolle. Er diente in all seiner Pracht und Größe als Projektionsfläche, die atemberaubend mit fünf Hochleistungsprojektoren bespielt wurde. Im Auftrag von satis&fy wurde dazu bereits weit im Vorfeld die Architektur des Domes mithilfe eines Laserscanners bis ins kleinste Detail erfasst. Das während der Aufführung stattfindende imposante Projection Mapping fand eine Erweiterung durch zwei links und rechts der Bühne angebrachte LED-Wände, die Projektionsinhalte adaptierten und kongenial weiterführten. Die darauf zu sehenden digitalen Bilderwelten stammten von keinem Geringeren als der durch „Game of Thrones“ bekannten „Matte Painting“-Legende Sven Bauer.

Auch wenn der Dom einen überwältigenden Blickfang bot, so darf man die riesige Tower-Bühne von Megaforce nicht vergessen. Sie war durch eine transparente Folien-Sonderanfertigung überdacht sowie mit Sidewings erweitert und bot nicht nur den unzähligen Musikern und Schauspielern, sondern auch weit über 100 Mikrofonen und Line-Arrays aus dem L-Acoustics-Portfolio Platz, die das Publikum durch ihre gleichmäßige Klangverteilung auf allen Plätzen mit einem phantastischen Hörgenuss verwöhnten. Die Illumination erfolgte durch rund 200 Scheinwerfer, die teilweise mit Wetterschutzgehäusen bedacht waren, was sich im weiteren Verlauf übrigens noch als Vorteil erweisen sollte. Björn Kowalzig von satis&fy spricht diesbezüglich von „Theaterlicht“ und erläutert, dass auf speziellen Wunsch von  Lichtdesignerin  Pia Virolainen u. a. Martin MAC TW1 Washlights zum Einsatz kamen, die für ihre extrem homogene Lichtabgabe bekannt sind.

Zwei Transformatorenstationen waren das Fundament für die von satis&fy auf dem 6.790 m2 großen Gelände eingerichtete Stromversorgung. Damit war bereits vor dem Event sowohl bei die Proben, den Vorbereitungen als auch dem Aufbau für eine lückenlose und zuverlässige Energiequelle gesorgt. Auch eventuelle Notfälle wurden bedacht und einkalkuliert, so hätten akkugepufferte LED-Leuchten, die sich am FOH-Tower sowie am Bühnenportal befanden, bei einem Stromausfall für eine reibungslose Überbrückung bis zur erneuten Inbetriebnahme der an neuralgischen Punkten aufgestellten Lichtmasten garantiert. Bei einem Worst Case Scenario wären die Lichtmasten via Generatoren versorgt worden. LED-Wände informierten die Gäste bereits im Vorfeld nicht nur über korrektes Verhalten in Notfallsituationen, sondern auch über Außerplanmäßigkeiten das Programm betreffend. Als der Aufführungsbeginn an einem der Musical-Abende aufgrund von starkem Regen um eine Stunde verschoben werden musste, waren die Gäste dank der gut lesbaren LED-Screens rechtzeitig in Kenntnis gesetzt.

So konnte die durch satis&fy mitgestaltete, technisch wie logistisch höchst niveauvolle Umsetzung von „Bonifatius – Das Musical“ nicht nur die zu Tausenden erschienenen Besucher überzeugen und begeistern, sondern wurde im Kontext mit dem 1.275-jährigen Stadtjubiläum zudem überregional publik, indem Sender wie RTL, Sat.1 und ZDF über das Event berichteten.

 

Fotos: Anna Imm Photography

Fotos Musical: Spotlight Musicals GmbH

Foto Dom: Michael Eloy Werthmüller

 

 

 

 

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