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Champagner – Die Kunst des Servierens

satis&fy baut für Dom Pérignon einen Pop-up-Store

Dom Pérignon Pop-up-Store

satis&fy baut für Dom Pérignon einen Pop-up-Store  

Auftraggeber Bernicken.Luxurious.Thinking
Datum 06.09.2016
Services Lighting Audio Video Logistics Exhibit Construction Custom Builds Graphics Projekt-leitung
Brand Experience

Vier Tage lang hieß ein exklusiver Shop an einem exklusiven Ort seine Gäste willkommen. In der Maximilianstraße, Hausnummer 11. Eine Adresse in der legendären Flanier- und Luxusmeile zwischen Oper und Landtag in München. Wo, wenn nicht dorthin, passt es wie der Ferrari vor den Hotelpalast – das Dom Pérignon Studio.  

Dom Pérignon! Die Marke steht für ultimativen Champagnergenuss. Die neue Edition namens P2 verheißt vollendete Harmonie. Die Agentur Bernicken.Luxurious.Thinking hatte sich Gedanken gemacht, wie man gekonnt die Flasche entkorkt und distinguiert den Inhalt serviert. Das Münchener satis&fy Team setzte dieses Vorhaben daraufhin um. Das Ergebnis: ein mondäner Pop-up-Store – adäquat als Inszenierung einer überschäumenden Pop-up-Flasche.

Auch die Location eignete sich in idealer Weise. Ein 500m2 großer Laden, der sich durch eine Raum-in-Raum-Installation in einen trendigen In-Place verwandelte. Die Aufgabe: Produkt und Installation harmonisieren unmerklich, wie selbstverständlich, sie verschmelzen zu einer Einheit, denn guter Geschmack verbindet. Getränk und Ambiente halten sich perfekt die Waage. Der Style der Inszenierung funktionierte wie eine prickelnde Metapher für den neuen Dom Pérignon Claim: „Laut und klar, ganzheitlich, rhythmisch spürbar“.  

Der kurzfristig für die Verkaufspräsentation zum Pop-up-Store verwandelte POOL-Store (von Hause aus eigentlich eine Boutique für Designermode) war nicht wiederzuerkennen. Die Wände standen schwarz wie das Glas des Gebindes, die Lichtkanten- und Ecken, die Accessoires schillerten golden wie die Lettern auf den Etiketten, die Atmosphäre schäumte anregend wie der Inhalt der Flaschen. Kein Detail in diesem „luxuriösem“ Konzept blieb dem Zufall überlassen: Das Material der Stehpulte aus Decorspan glänzte wie perlschwarzer Kaviar. Der Rahmen um die polierte Plexiglasplatte aus schwarzem Nesselstoff glich dunklem Samt, der Counter für die Flaschenpräsentation, eine schwarze MDF-Platte, folgte dem Kontrast aus dunkler Nacht und champagnerfarbenem Lichtschein. An einer Wand leuchteten die LED-Lettern „Die Intensität“. Ähnlich intensiv und tiefenwirksam spiegelten auch OLED- (o für organic) und Transscreens sowie hinterleuchtetes Plexiglas das traditionsreiche Dom Pérignon Label. In den Decken installierte Soundduschen vertonten den Rhythmus.  Dekorativer Höhepunkt: Der P2-Show-Tunnel. Die Silhouette der Zahlen-Buchstabenkombi P2 fungierte als präzise aus der Wand herausgefräster Eingang zu einem begehbaren Erlebnisflur. Alles in allem eine für den Gast nachhaltig prickelnde Flaschenpräsentation. 

Ein Teil der Rauminstallation floss übrigens direkt aus dem Inspirations-Pool des deutschen Konzept-Künstlers Michael Riedel. Der Frankfurter Kunststar hatte unter anderem das Design für die Limited Edition 2016 für Dom Pérignon entworfen. Dazu gehörte ein Monolith, ein geheimnisvoller Block aus Marmor, der aufgeklappt eine Flasche Dom Pérignon P2 enthielt. 

Entsprechend berauschend-frisch war die Eröffnungsparty. Angesagte Blogger, Boulevard-Reporter und nicht zuletzt die Münchner Stars und Sternchen adelten die fröhliche, entspannte Feier. 16 Jahre lang durfte der Schampus in den Flaschen reifen, nun floss er in Strömen. Dazu wurde ein besonders feiner Hot-Dog gereicht. An weiteren vier Tagen konnten die Flaneure der Maximilianstraße ein Glas Dom Pérignon genießen. 

 

Fotos: Nils Krüger

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