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HMI Annual Kickoff 2011

HMI Annual Kickoff 2011, Frankfurt/Main

Die Welt der Versicherungen. Unendliche Märkte. Wir schreiben das Jahr 2011. Dies sind die Abenteuer der ­Flugstaffel HMI. Sie ist mit ihrer 3.000 Mann starken Besatzung ein Jahr lang unterwegs, um neue Geschäftswelten zu erobern, Tausende neue ­Verträge zu schließen. Viele Seemeilen von der Zentrale entfernt dringt die HMI, eine der größten Vertriebe der ERGO Versicherungsgruppe in Regionen vor, die nie ein Ver­sicherungsagent zuvor gesehen hat. Der Traum: Ein Universum der Sorglosigkeit aus KFZ- und Lebensversicherungen, Hausratspolicen und Rechtsschutz.

Auftraggeber Hagen Invent
Datum 21.01.2011
Services Lighting Audio Video Rigging Event Design Custom Builds Graphics
Corporate Events

Klingt wie Science Fiction,
​ist es aber nicht.

satis&fy begleitete die Wandlung der ERGO Lebensversicherung zum ­Flugzeugträger und die der HMI zur Flugzeugstaffel.

Bereits ­Mitte 2010 hatte HMI einen Pitch aus­geschrieben. Den „Kick Off 2011“ – Feiern mit den besten Mitgliedern der Crew! ­Gesucht: Der beste Eventdienstleister. Er sollte diese Mega-Veranstaltung ­aus­tragen. Es schlug die Stunde von satis&fy.

Eine Story musste her. Eine funktionierende Story. Eine mitreißende Story. Eine Story, die zur HMI passen sollte wie ein guter Versicherungsmix zu Max Mustermann. Die fällt aber nicht einfach vom Himmel, sie entwickelt sich manchmal wie Schönwetterwolken, manchmal wie Gewitterfronten. Es entstehen Geistesblitze: Ready for Take Off! Die ERGO als Flugzeugträger auf rauer See mit einem eindeutigen Befehl an die HMI-Flugstaffel: Erfolg. Diese Story passte. Ziemlich bald empfing satis&fy einen Funkspruch. Der Befehl lautete: Bereitet uns einen ­triumphalen Empfang. Die Freude der satis&fy-Mannschaft auf der Dögelmühle/Karben über den Auftrag war heftig, aber kurz. Denn die Aufgabe – das wussten wir alle – war gewaltig.

Die s&f-Kreativabteilung hatte dieses Traumschiff erst als freihändiges Scribble, später als technische Zeichnung erschaffen und schließlich per Rendering wie ­einen Video-Trickfilm animiert. Doch jetzt waren die Realisten gefragt, die Kollegen aus den anderen Ressorts. Sie sollten die Kreativen wieder auf die Füße stellen oder sie wenigstens anseilen – sicherheits­halber! Ob Licht, Ton, Video oder Deko – klar war, dass die Geschichte erst stehen würde, wenn alle Gewerke an sie glaubten. Dann würde Wirklichkeit aus der ­Vision, wie schon so oft geschehen. Denn das ist das vollmundige Versprechen von satis&fy: One Stop Solution! Alles aus ­einer Hand.

One Stop ...

Dieses Mal aber war die Vision besonders gewagt. Es galt, einen riesigen Kreuzer auf das Frankfurter Messegelände zu ­lotsen. Die ERGO. Die Vorbereitungen sind in engster Abstimmung mit der HMI und den betei­ligten Experten der Düsseldorfer Eventmarketing-Agentur HAGEN INVENT getroffen. Nun warten die Pläne auf ihre Umsetzung. 3000 Mann (Frau) Besatzung wollen gebührend feiern, gut essen, ausgelassen tanzen und die wohlverdienten Ehrungen entgegennehmen.

Bereits Monate zuvor laufen die Arbeiten an. Die Dekorationsabteilung konstruiert, die Schreinerei sägt, leimt und schraubt, das Lager packt und sortiert, die Trucks fahren und liefern pünktlich aus. Schließlich rollen insgesamt 18 Trailer mit zig Tonnen von Material aus Karben Richtung Messe Frankfurt. Dort geht die ERGO vor Anker. Und satis&fy startet mit den ­Vorbereitung für den Kick Off, so dass an Bord des Flugzeugträgers alles reibungslos abläuft.

Von Montag bis Donnerstag ist ­Aufbau.Die altehrwürdige Festhalle auf dem Messe­gelände wird zu Deck 1 umgestaltet. Vom Vorplatz bis zum Ver­bindungsflur – alle Räume, eine gigantische Gesamtfläche, transportieren optisch und ­akustisch das Motto: Ready for Take Off! Die Bühne wird zur Startbahn, die Zuschauerränge zur Kommando­brücke. Von der Positionierung des Redner­pults und der Monitore über die Sichtlinien der ­Projektoren (nichts darf im Weg hängen oder stehen) ist jedes Detail genau ge­plant und abgestimmt. Auf der Empore der Festhalle thronen sechs Barco-HD-30-Beamer wie riesige Laserkanonen. Es sind die größten und leistungsstärksten ihrer Art, und sie verfügen über eine Leuchtkraft von 180.000 Ansi-Lumen. (Die Beamer des Raumschiffs Enterprise sind nur unwesentlich effektiver). Die Hi-Tech-Teile verwandeln die 600m2 große Leinwand mit Hilfe von Masken und computergesteuertem Projek­tions­strahl in eine gigantische ­Kinoleinwand. Traumkino!

... One Solution

Die Halle 1.2 der Frankfurter Messe, die Nachbarhalle der Festhalle, ist Deck 2. Sie bildet das Zwischendeck und ist so­zusagen eine riesige Offiziers- und Mannschaftsmesse. Die Ausmaße ­gleichen ­tatsächlich einem Flugzeug­hangar. Die gesamte Crew der geladenen HMI-ler ­findet dort locker Platz. Sie werden hier nach der Anreise mit einem Mittagsimbiss versorgt. An den Wänden ­reihen sich Infostände und Catering-Stationen. Leckeres Essen, lockeres Zusammensein, legendäre Jahres- und Quartalszahlen, laufende Entwicklungen und Ziele der HMI. Bis zu 50m lange und 3,5m hohe Digitaldruck-Transparente an den ­Wänden bilden den optischen Rahmen: startende Düsenjäger, illuminierte Flugzeugträger-Landebahnen. Hinterm Horizont geht´s weiter…

Der Saal „Harmonie“ des Congress Center ist Deck 3: Vierzig Spannrahmen werden in die Leinwand verbaut, 900m2 Spanplatten verlegt und 450m2 Laminat geklebt. Die Bühne wird wie in der Festhalle komplett mit Treppenstufen-Beleuchtung ausgestattet. In Deck 1 und Deck 3 agieren je eine Licht-, eine Ton- und eine Videoregie. Mobile und feste Kame­ras sowie ganze Mischpultanlagen sind in zentraler Position auf den Rängen gegenüber der Bühne und „Front of House“ installiert.

Bereits am Donnerstag proben die HMI-Ver­antwortlichen zusammen mit Regisseur Uwe Maas, den s&f-Tonmachern sowie den Video- und Lichtspezialisten den Ernstfall. Zeitgleich laufen die letzten Aufbauten. Ein Ameisenhaufen.

Kick Off

Freitag, MEZ, 13.00 Uhr. HMI-Staffel-Admiral Ludger Griese eröffnet die Parade. Vom Piloten bis zum Flugzeugträgerkapitän sind alle versammelt. Die Feier kann beginnen. Mit großem Tamtam beginnt die Parade am Kai des Frankfurter Messe­geländes. Die Besatzung ist vollständig an Bord. Alle in Uniform (im ­Anzug oder ­Kostüm und während der späteren Gala im Abendkleid bzw. Dreireiher).

Sogar „Ausbilder Schmidt“ ist angereist, um den anwesenden Piloten gleich nach der Kaffeepause den Marsch zu blasen. Seine Auftritte im Haupt- und Nebensaal werden frenetisch beklatscht. Aufwärmphase – jetzt erst geht es richtig los. Auf zwei Bühnen werden die besten HMI-Partner ausgezeichnet und für ­einen Moment zum Star.

Stehende Ovationen, Lobeshymnen und Fanfaren für die Besten der Besten. Gänse­haut-Gefühle. Zeitgleich: Großaufmarsch im Hauptsaal. Die komplette Bühnen­rückwand ist auf einer Länge von 60 und einer Höhe von 10 Metern mit 70 einzeln aufgehängten Spannrahmen a 3x1m2 bestückt. Allein damit war die hauseigene s&f-Schreinerei wochenlang beschäftigt. Über Tage war im Lager in Karben die Lagerfläche zugestellt. Jetzt sind die Rahmen säuberlich ineinander gefügt und effektvolle Büh­nen­deko und Mega-Filmleinwand in einem. An der ­Decke unterhalb der riesi­gen Kuppel der Festhalle haben die Rigger ein Schallsegel vertäut – für einen aus­geglichen Ton. Kein Detail, das nicht ­bedacht wäre. Eine ­kamerataugliche Bühnen­ausleuchtung garantiert die quali­ta­tiv hochwertige Liveübertragung der gesamten Veran­staltung auf die Leinwände sowie die pa­rallel aufgezeichnete DVD-Produktion. Die Lightshow besteht unter ­anderem aus knapp 100 gehängten Moving-Lights, ­gesteuert mit einem Road­hoag-System. Sie waren schon während der über 16 Stunden dauernden Proben am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag final programmiert worden. Eine unter der ­Decke der Festhalle installierte riesige Spiegelkugel mit einem Durch­messer von 1,35m sorgt am Gala-Abend für Glamour-Atmosphäre.

Freitag, 16.00 Uhr. Alle Gäste ver­ab­schie­den sich in ihre Kajüten (sieben große Hotels in der Stadt). Erneuter ­Appell ist erst für 19.30 Uhr vorgesehen. Gala-Dinner. Fliegender Umbau, nur drei Stunden Zeit, 120 Mann im Einsatz: Stühle raus, Steh­tische rein, VIP-Lounge aufbauen, Möbel aufstellen, Catering­flächen positionieren, Fluchtwege markieren, Bühne gestalten. Die d&b-Lautsprecheranlage kombiniert mit V-dosc- sowie L-acoustics-Elementen wird für die Abendgala neu eingeregelt, ­eine separate, vormontierte PA auf der Bühne montiert, das Atmosphärelicht für ­Tische und Wände installiert. Die Performanceband New City Beats hält in der knappen Umbauzeit ihre Generalprobe. ­Alles läuft wie am Schnürchen. Bis 19.00 Uhr steht das Interieur, die Bühne ist ­wieder frei geräumt, die Gäste können kommen. Uff, ­geschafft!?

Take off!

Der tausendfach eventgestählte Hausherr, die Messe Frankfurt, zieht eine Zwischenbilanz und ist begeistert: Selten ist der Mix aus Organisation, der Einhaltung von Sicherheitsvorgaben sowie des Einsatzes von Mann und Material so reibungslos verlaufen.

Freitag, 21.30 Uhr. Die Stimmung an Bord treibt dem Höhepunkt entgegen. Bodennebel (Nebelmaschine) zieht vom Meer herauf. Eine kühle Brise landeinwärts sorgt für Frischluft. Danach die Ehrung. Keine Orden, aber ein riesiger, wertvoller Kristallpokal für die Besten aller Klassen. Die Scheinwerfer sind auf die Mannschaft des Jahres gerichtet. Sie sind die Helden der HMI 2010!

Samstag, 5.00 Uhr morgens. Auch der letzte müde Pilot hat sich in die Federn fallen lassen. Lediglich die satis&fy-Crew ist noch hellwach und packt nach einem ausgeklügelten, logistischen Konzept die Trailer. Erst die Dämmerung, die am Horizont hinter dem Meer den Nachthimmel überstrahlt, bringt Gewissheit. Die Vision ist Wirklichkeit geworden. Ein erfolgreiches Jahr 2011 beginnt. Die HMI nimmt neuen Kurs, verlässt den Flugzeugträger ERGO zu neuen Ufern. Kurze Zeit später erreicht das s&f-Team ein HMI-Funkspruch. „Auftrag zu 100% erledigt.“ Die Erfolgsstory geht weiter. Auch für s&f ein Jahresauftakt nach Maß. Ready for Take Off! 

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