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Flieg, Sternlein, flieg!

Es war ein roter Stern, der über allem prangte. Und es war ein guter Stern!

Er ging auf im Event-Himmel über Berlin. Genauer: Im Kraftwerk, Berlin Mitte! Nennen wir den Stern doch Cyberhoist! Denn Fliegen lernte er nur mithilfe der gleichnamigen Eventdesign-Firma aus dem beschaulichen Neuss am Rhein.

Wie schön, dass Mitarbeiter und Werk seit dem Zusammenschluss mit Lightcompany und Cyberhoist 2014 zur satis&fy-Familie gehören: Damit werden sehr, sehr bewegende gemeinsame Aktionen möglich. Lightcompany-Geschäftsführer Peter Nellen: „Die einjährige ’Ehe’ ist nur eine konsequente Weiterführung der sechsjährigen Zusammenarbeit, die nun für alle sichtbare Früchte trägt.“ Wie halt im Kraftwerk auch. Für Jürgen Mertens war es die erste Koop dieser Art. Der Projektleiter des satis&fy-Departments Berlin hatte sofort an die Möglichkeiten gedacht, die das neue satis&fy-Mitglied für das geplante Projekt mitbringen würde: „Flugtechnik“ vom Feinsten. Ein Anruf genügte und Cyberhoist-Projektleiter Florian Reinsch kam direkt aus Neuss angereist: „Zusammen mit ihm und den Riggern der britischen Gast-Künstlertruppe haben unser technischer Leiter Andre Ganzlin und ich die Details geklärt“, erinnert sich Jürgen. Mit sieben CyberHoist-C1-Motoren, die mit der neuen MotionCue 3D Konsole gesteuert wurden, sollten sechs fliegende Seilkünstler inszeniert werden – und natürlich der aufgehende Stern: Das Firmenlogo des niederländischen Getränkekonzerns Heineken.

Hoch hinauf bis über die Köpfe der Gäste der Heineken-Championsleague- Überraschungsparty sollte er wandern. Die hippe Location Kraftwerk eignete sich ideal für die Umsetzung des elektrisierenden Eventmottos „PowerCity“. Jürgen: „Wir haben Licht, Rigging, Ton und (etwas) Video sowie einen Teil der Deko beigesteuert!“

Durch einen künstlichen Light- und Sound-Tunnel, begleitet von Blitzen, Nebelschwaden und „Kraftwerk-Geräuschen“, gelangten die Gäste in die Halle. Die Show begann ähnlich effektvoll mit einem simulierten Stromausfall, ebenfalls begleitet von Ton- und Blitzeffekten. Nach der Rede des Heineken-CEOs flogen die Artisten musikalisch untermalt von etwa 20 Trommlern und Tänzern an den C1-Zügen über das Publikum und präsentierten ihre Kunststücke. Drei Opernstars sangen danach die Championsleague-Hymne, und dabei stieg, wie von Zauberhand (C1-Zug) bewegt, die Hauptsängerin in die Lüfte. Zum großen Finale wanderte schließlich der überirdisch leuchtende Heineken-Stern (Bau: satis&fy, C1 und Rigging: Cyberhoist) gen Firmament. Besonders aufwendig: Der Aufbau einer neun Meter hohen Blitz-Skulptur aus Aluminium, besetzt mit LED-Stripes, die Blitze erzeugten (Gewerkeleitung: Ulrike Röhl). Zuletzt fuhr der echte Championsleague-Pokal durch fulminant bestrahlte Lichtschächte ins Obergeschoss. Der Flug des Sterns gelang übrigens astronomisch genau. C1-Motoren können problemlos bis auf 0,1 Millimeter exakt gefahren werden. Dank Cyberhoist. Die Produkte der Firma stehen nun mal für technische Finessen, mit welchen sich Eventdesign immer wieder neu erfinden lässt, intelligentes „Spielzeug“, dessen Möglichkeiten viele weitere Ebenen im Raum eröffnen: Zum Beispiel das Fliegen!

So ist dieses Event ein feines Beispiel für die Wichtigkeit von tadellos getakteten Netzwerken. „Die Kooperation zwischen Cyberhoist und uns verlief absolut harmonisch!“, so Jürgen, und auch die „ Preferred Partnership“ zwischen der Location Kraftwerk Berlin und satis&fy funktionierte wieder blendend. Das kam allen Beteiligten zugute: Heineken, den Eventdienstleistern und auch der Agentur Exposure. Übrigens laut Jürgen ein „Haufen absolut sympathischer, verrückter, kreativer Engländer“. Auch für ihn und sein Team strahlten die Sterne an diesem Abend besonders hell: „So ein tolles Feedback wie für dieses Event habe ich bisher überhaupt noch nicht gehabt.“

Photo: Dominic Fiekens

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