toggle menu
Alle Beiträge

satis&fy sammelt Althandys und hilft, Ressourcen zu schonen

Ab sofort können Mitarbeiter der satis&fy AG, aber auch Bürger aus Karben, alte Handys am Empfang der Karbener Firmenzentrale im Industriegebiet Dögelmühle abgeben. „Ein Handy für den Gorilla“ heißt die Sammelaktion, die vom Naturschutzbotschafter vom Zoo Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt bereits vor sieben Jahren ins Leben gerufen wurde und dessen Erlös zu 100 Prozent in das Gorillaschutzprojekt im Virunga Nationalpark im Kongo fließt. satis&fy hat sich entschlossen, dies aktiv zu unterstützen.

Noch bis Donnerstag, 24. März läuft die Aktion, die auch in den anderen Niederlassungen des Karbener Unternehmens für Eventtechnik und Eventarchitektur umgesetzt wird. „Jeder von uns hat Althandys in den Schubladen liegen, die nicht mehr verwendet werden. Mit der Aktion geben wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre alten Telefone einfach, für einen guten Zweck und vor allem fachgerecht zu entsorgen. Die ZGF erhält pro gesammeltem und eingeschicktem Mobiltelefon von ihrem Recyclingpartner Teqcycle aus München einen Geldbetrag, der für den Schutz des Lebensraums bedrohter Menschenaffen eingesetzt wird“, erklärt Katrin Fougeray, verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von satis&fy. Für die Handyproduktion sind große Mengen des Roherz Coltan nötig, das im Kongo abgebaut wird. Dadurch werden die Lebensräume der Gorillas zerstört. Die alten Mobiltelefone werden von der Recylingfirma repariert oder in ihre Einzelbestandteile zerlegt, die dann wiederverwertet werden. „Mit der Sammelaktion tragen wir einen kleinen Teil dazu bei, die Nachfrage nach Coltan zu senken“, freut man sich in der Unternehmenszentrale.

Auch Karbener Bürger könnten in den nächsten drei Wochen ihre Handys beim Eventdienstleister in Karben abgeben. „Nicht jeder weiß, was er mit den Altgeräten anfangen soll oder findet keine Zeit, sich um das Thema Recycling zu kümmern. So vergehen Jahre und irgendwann ist die Schublade voll“, ist sich Fougeray sicher. Der Weg zur Dögelmühle sei nicht weit und liege quasi auf dem Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit. „Wir freuen uns, über jeden Karbener, der mitmacht und die Aktion unterstützt.“

Mehr Informationen zum Projekt gibt es auch hier: https://naturschutzbotschafter.fzs.org/de/handy-aktion

Alle Beiträge